Liebe regelt

Bergstraßen-Gespräche

Liebe ist immer die Antwort. Die Frage ist egal.

Inhaltsverzeichnis

Es gibt Gespräche und es gibt Gespräche

Während eines Gesprächs kannst du reden und doch nichts SAGEN. Du kannst zuhören und doch nichts HÖREN. Du kannst dein Gegenüber anschauen und trotzdem nicht SEHEN. Und dann gibt es Gespräche, die könntest du stundenlang fortführen. Menschen, die dich inspirieren. Mit dem was sie sagen und mit ihrer Sicht der Welt. Solche Menschen, die dich sehen lassen, wer sie sind. Und du kannst sie auch dich wahrhaftig sehen lassen.

Solche Gespräche fühlen sich an, als würdest du auf einer Bergstraße spazieren gehen, auf der du zuvor noch nie unterwegs warst und die sich trotzdem so vertraut anfühlt. Während dieser Gespräche wächst deine Seele, weil dich die Perspektiven faszinieren und zu neuen Erkenntnissen inspirieren.

Mittlerweile führe ich nur noch ungern andere Arten von Gesprächen. Ich mag es, wenn mir jemand seine Welt erklärt und mich nach meiner fragt. Wenn jemand sich traut mir unverblümt zu sagen, was er denkt und das auch dann, wenn es vielleicht im ersten Moment nicht das ist, was ich hören will. Ich mag es, wenn sich ein Mensch bemüht hinter meine Kulissen zu schauen, denn dann leg ich meistens meine Hüte ab.

Ja, ich mag keine leeren Gespräche – ich steh auf „Bergstraßen-Gespräche“. Solche, die mich inspirieren statt auslaugen.

Und, wenn du den Menschen wirklich zuhören willst, um ihre Geschichte, ihre Ansicht zu verstehen. Wenn du ihnen erlaubst, dir ihre ehrliche Meinung mitzuteilen, sie annimmst und deine Erkenntnisse daraus ziehst. Dann öffnen sich für dich Türen zu 1000 Welten.

Kommunikation und Verständnis

… Oder: Meine größte Angst!

Ich hab schon früh gelernt, dass eine schlechte Kommunikation alles zerstören kann. Vor allem Verbindungen. Und diese Erfahrung hab ich nicht nur einmal gemacht. Aber was noch viel wichtiger ist, als Kommunikation, ist Verständnis. Du kannst alles kommunizieren, aber wenn du nicht verstanden wirst, herrscht stilles Chaos.

So habe ich gelernt genau hinzuhören und empathisch zu sein, mich einzufühlen. Die „richtigen Fragen“ zu stellen…. Und bin damit auch schon gescheitert. Und weil ich gelernt hab, dass Missverständnisse Verbindung zerstören, verfalle ich regelrecht in Panik, sobald ich Missverständnisse in der Kommunikation mit meinen wichtigsten Menschen wahrnehme und krieg die Krise, wenn ich sie nicht klären kann.

Denn meine größte Angst ist es Verbindungen zu verlieren. Die Verbindung zu Menschen, die mir wichtig sind und damit auch ein Stück weit die Verbindung zu mir selbst. Weil wir nur in Verbindung wachsen, genauer gesagt in Balance zwischen Verbindung und Rückzug. Und manchmal muss ein Rückzug sein. Um die Situation, das Gesagte und das Gefühlte sacken zu lassen, aus der Ferne zu betrachten. Im Vertrauen, dass wir nichts verlieren können, was zu uns gehört. Schon gar nicht eine Verbindung zwischen Herzen.

Deshalb bin ich mit mir selbst in die Kommunikation gegangen und hab ich mich irgendwie auf die Suche nach MIR gemacht. Ich hab Antworten gefunden… im Human Design und in den Genekeys, in meiner Vergangenheit, meinen bisherigen Erfahrungen und Verbindungen mit Menschen. Und ich hab das Gefühl ich versteh mich immer besser. Und vielleicht öffnet sich damit die Tür zu MEINEN 1000 Welten.

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